|
Mit unseren "Leih-Hunden" aus der Arche Noah Gassi zu gehen ist immer wieder ein spannendes und aufregendes Erlebnis.
Aber was bedeutet "Gassi gehen" genau? Mit einem Hund spazieren gehen, natürlich -was sonst-?. Aber eigentlich ist es viel mehr als das:
Auf keinen Fall sollten die Hunde nur kopflos durch die Gegend geführt werden...

... denn so ein Tag im Zwinger kann ganz schön langweilig werden.

Deswegen möchten die Arche-Bewohner mal einen Blick in die große weite Welt werfen und genau hier beginnt der Job der Gassigänger.

Wichtig zu wissen: Was braucht man als Gassigänger eigentlich?
Neben (regenfester) Outdoorbekleidung ist gutes Schuhwerk sinnvoll.

Bei kälteren Temeraturen sind Schal und Mantel nicht zu verachten.

Die Arche-Hunde sollen in der Umgebung einen guten Eindruck hinterlassen und nicht ihre dampfenden Haufen.

Daher ist das Mitführen von Kotbeuteln (umgangssprachlich auch Kackbüddel genannt) beim Gang durch's Dorf unerlässlich!!! Die Kotbeutel gibt es in jedem Tierfachhandel zu kaufen und können sogar an der Leine befestigt werden.

Beim abendlichen Spazieren gehen im Dunkeln sollte auch eine Taschenlampe mitgeführt werden. Leine, Geschirr und Hund gibt's im Tierheim und auf geht's ins Vergnügen!


Naiv soll sich nun schimpfen, wer geglaubt hat, dass der Arche-Hund nur bei schönem Wetter spazieren geht....bei Wind und Wetter geht es vor die Tür.


Da nützt es auch nicht viel, ein langes Gesicht zu ziehen.

Denn auch die bekannten feuchten Jahreszeiten haben ihre schönen Seiten. Wenn der Herbst kommt, kann man so manchen Arche-Bewohner beim Blätter jagen beobachten...

... oder im Winter beim Toben im Schnee!

Im Frühjahr und Sommer dagegen lässt es sich herrlich kuscheln auf den nahe gelegenen Wiesen.



Auch eine feuchte Abkühlung schlagen viele Arche-Hunde bei höheren Temperaturen nicht aus.

Yippieeh...hinein "fliegt's" ins kühle Nass!

Zwischen Mensch und Hund können richtige Freundschaften entstehen...



...bis hin zur großen Liebe! 

Der Spaß für Hund und Gassigänger sollte ebenfalls nicht zu kurz kommen. Angefangen beim Wälzen in herrlich duftenden Misthaufen...

...und auf frischen Wiesen...

...übers Stöbern und Schnüffeln nach interessanten Gerüchen...
...toben und spielen mit seinem Gassigänger...

...buddeln, nach was auch immer ein Hund so sucht...

...bis hin zum Schabernack treiben unter den Gassigängern. (Hier zu sehen ein bayrischer Speerwerfer )

Spaß muss sein. Aber auch einige Lernminütchen schaden nicht.
Wenn man schon länger mit dem gleichen Hund läuft und eine Vertrauensbasis aufgebaut hat, können die gängigsten Grundkommandos geübt werden.

bei Fuss gib Pfote

mach sitz (so der Hund denn will )
Doch aufgepasst bei den Leckerlis!!! Bitte nichts kaufen, was Zucker, Farb- und Konservierungsstoffe beinhaltet. Am Besten hierzu im Tierheim fragen, denn nicht jeder Hund darf Leckerlis bekommen.
Das also bedeutet "Gassi gehen". Viel Bewegung an der frischen Luft, nebenbei Gutes tun und (tierische) Freundschaften schließen. Und so geistern die Gassigänger der Arche Noah regelmäßig durch die Gegend...

...vorwiegend in der nahegelegenen Marsch!

Dies sind einfach unverzichtbare Erlebnisse für Menschen, die Hunde lieben und vielleicht selber keine halten können. Und welcher Tierliebhaber könnte bei einem solchen Blick dem Wunsch nach einem schönen langen Spaziergang schon wiederstehen???

The End!
|